Die Azubis mit dem meisten Kontakt zum Vorstand sind…
… zumindest nicht die, die sich immer schön fleißig für Fragerunden mit Herrn Schrader anmelden!
Kristina Meyer und Fabio Formella machen ihre Ausbildung beim Kochwerk powered by OTTO und haben mir ein paar Details aus ihrem Ausbildungsleben verraten.
Alle, die wissen wollen, wer denn jetzt so viel mit dem Vorstand zu tun hat, können hier weiterlesen: (Alle anderen, denen der Vorstand weniger wichtig ist, die sich aber für die Ausbildung als Koch interessieren, sollten auch weiterlesen!)
Fabio
macht eine Ausbildung zum Koch bei dem Kochwerk powered by OTTO, einem Unternehmen, das sowohl alle Mitarbeiter bei OTTO mit Essen versorgt, als auch extern Catering-Dienstleistungen anbietet. Alle Mitarbeiter hier mit Essen zu versorgen, ist leichter gesagt, als getan. Denn: Hier wollen jeden Tag mehrere Tausend Menschen ihre mittaglichen Essenswünsche befriedigen. Wenn ich zu Hause mal für mehr als sechs Leute etwas kochen soll, komme ich schon leicht in Bedrängnis. Umso größer ist mein Respekt für all diejenigen, die sich den ganzen Vormittag bemühen, um in der Mittagszeit nicht nur eins, sondern gleich um die zehn verschiedenen Gerichte für so viele Menschen anzubieten. Hochgerechnet werden im Jahr ca. eine Millionen unterschiedliche Gerichte angeboten!
Jeden Morgen hilft Fabio (und die anderen Kochazubis natürlich auch) daher zuerst beim Entladen der Ware und beim Einräumen und Verstauen in der Küche. Jedem wird dann eine Position zugeteilt, für die sie tagsüber verantwortlich sind. Beim Zubereiten der Mahlzeiten schaut er den Köchen genau zu und muss (sich) alles mitschreiben um die Rezepte später auch mal drauf zu haben. Bei der Vielzahl an Gerichten, die bei OTTO gekocht werden, kommt da auch schnell eine schöne Rezeptsammlung zustande. Die interessantesten Gerichte, die er miterlebt hat, waren Springbock und Strauß.
Kristina
macht bei OTTO eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Im hauseigenen Restaurant bedient sie Mitarbeiter und Geschäftspartner, sowie… den OTTO-Vorstand höchst persönlich!
Auf die Frage, ob es ein Unterschied für sie sei, wenn sie bei dem Vorstand serviert, antwortet sie: „Die Vorstände wollen eher mal ganz genau wissen, was sie da auf dem Teller haben und fragen öfter nach.“
Wenn die beiden nicht grade beim Kochen oder Servieren sind, sind sie in Projekten involviert, bei denen sie z.B. Kochkurse für OTTO-Mitarbeiter anbieten oder an freiwilligen Wettbewerben wie der „Goldenen Bratpfanne“ teilnehmen, um ihr Können auch extern zu beweisen.
In der Schule stehen bei den beiden neben Standardfächern wie Deutsch, Englisch und Wirtschaft auch Fächer wie Fachmathematik (hier lernt man z.B. mit Dreisatz, wie man den Schälverlust berechnet oder wie viel Wasser Reis aufnehmen kann), Service, Küche oder auch Wahlfächer (z.B. italienische Küche, Weine, Kräuter,…) auf dem Stundenplan.
Doch wie kommt man an so eine Ausbildung als Kochlehrling heran?
Lange Tests mit Vorkochen? Nein. Fabio hat zuerst ein Praktikum in der OTTO-Küche gemacht und nach einem Einstellungsgespräch die Ausbildung begonnen. Diesen Weg würde er auch jedem so weiterempfehlen, da der Arbeitsalltag nicht unbedingt einfach sei. „Man steht viel und muss körperlich fit sein!“ Daher sollte man unbedingt anhand eines Praktikums ausprobieren, ob man für diesen Beruf geeignet ist.
Mit Herzblut sollte man an die Sache sowieso herangehen, da man später – wenn man mal nicht mehr bei OTTO ist – meistens zu den typischen Gastro-Zeiten arbeitet: also dann, wenn alle anderen frei haben.
Und wie geht’s bei den beiden nach der Ausbildung weiter?
Auf jeden Fall für eine Zeit ins Ausland, denn das ist bei einer Ausbildung im Gastro-Bereich beinahe schon Standard.
Mehr Infos gibt’s hier:
Infos zur Ausbildung als Koch/Köchin
Infos über die Ausbildung zum/r Restaurantfachmann/-frau
http://www.kochwerk-hamburg.de/
Quelle Kochwerk-Logo: www.kochwerk-hamburg.de
Schlagworte: Ausbildung, Hamburg, Koch, Köchin, Restaurantfachfrau, Restaurantfachmann






